Studierende berichten von ihren Erfahrungen im Ausland

Nathalie Wand studiert im Kompetenzfeld Grafikdesign und absolvierte ein Auslandssemester in Kouvola, Finnland, an XAMK.

Eckdaten

Name
Nathalie Wand

Kompetenzfeld
Grafikdesign 

Ort
MKouvola, Finnlandn

Partnerhochschule
XAMK

Was war Ihre Motivation für das Auslandssemester?

Ich wollte schon immer mal für eine längere Zeit ins Ausland. Besonders hat mich die Vorstellung angesprochen, die Erfahrung machen zu können, in einem anderen Land zu leben. Mit Erasmus hatte ich eine gute Möglichkeit, vor allem durch die finanzielle Unterstützung. Ich fand es außerdem interessant, das Studium in einem anderen Land kennenzulernen.

Wie war die Universität und welche Kurse haben Sie belegt?

Die Universität hatte einen sehr schönen Campus mit sehr gut ausgestatteten Werkstätten für die kreativen Studiengänge und einer guten Mensa. An der Universität waren die Mitarbeitenden, Tutor*innen, Lehrende und auch die Kommiliton*innen immer sehr freundlich und hilfsbereit. Man hat sich nie mit etwas alleine oder im Stich gelassen gefühlt und alle waren immer sehr verständnisvoll. Ich habe an der Partnerhochschule hauptsächlich Grafikdesign-Kurse wie Illustration, Advertising und Portfolio belegt. Ich konnte aber auch in andere Felder schnuppern und habe zwei Game Design-Kurse belegen können. Einer davon Board Game.

Inwiefern konnten Sie neue Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln?

Durch das Auslandssemester wurde ich auf jeden Fall selbstständiger und selbstsicherer. Ich durfte viele neue Orte und Leute kennenlernen und mehr über die Kultur und Bräuche eines anderen Landes erfahren. Auch für mein Studium konnte ich neue Ansätze und Techniken kennenlernen und an echten Aufträgen mitarbeiten.

Was war das absolute Highlight, fachlich oder auch kulturell?

Fachlich war mein Highlight definitiv das Realitätsnahe und sehr praxisbezogene Arbeiten. In dieser Form war es eine ganz neue Erfahrung.

Kulturell war es super interessant zu Erfahren, was es in Finnland für Rituale, Bräuche und Feiertage gibt, und einige dieser auch miterleben und mitfeiern zu können.

Vor allem aber war es ein Highlight so viele nette Menschen kennenzulernen und die Landschaft wie ich sie noch gar nicht kannte zu erleben. Wir haben in einer kleinen Ferienzeit die Gelegenheit gehabt nach Lappland zu fahren, dass war das wohl größte Highlight.

Was stellte die größte Herausforderung dar?

Ich würde sagen, die größte Herausforderung war die ganze Organisation und der damit einhergehende Stress und die Unsicherheiten. Auch die ersten zwei Wochen, in denen alles neu ist und man sich erst einleben und Anschluss finden muss, waren eine Herausforderung. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass dies sehr schnell und quasi von selbst passiert.

Ihre Tipps für zukünftige Outgoings?

Mein Tipp wäre auf jeden Fall, sich nicht zu viel Stress zu machen und die Erfahrung zu genießen. Auch wenn zuerst etwas zu kompliziert erscheint, gibt es immer Hilfe und Beratung.