Interdisziplinärer Austausch und neue Impulse für partizipative Forschung

Erscheinungsdatum: 16.04.2026

Unter dem Leitmotiv „Wachsende Partizipation in der Gesundheits- und Sozialforschung?“ brachte die 10. Berliner Werkstatt Partizipativer Forschung rund 120 Teilnehmende zusammen und machte das Thema über den gesamten Tag hinweg greifbar. Das Besondere an der jährlich stattfindenden Veranstaltung ist, dass sie Forschende ebenso wie Praktiker*innen aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens zusammenführt.

Auch die HAWK in Hildesheim war vertreten: Maja Kuchler, Verwaltungsprofessorin für Ergotherapie, Enora Saint-Cast, Masterstudentin der Ergotherapie, sowie Tabea Böttger, Ergotherapeutin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, nahmen gemeinsam mit weiteren Forschenden und Praktiker*innen aus verschiedenen Disziplinen an dem breit gefächerten Programm teil. Dieses reichte von partizipativen Ansätzen in der Technikforschung über die Soziale Arbeit bis hin zu Therapiewissenschaften und Versorgungsforschung und bot vielfältige Perspektiven für den fachlichen Austausch.

Bereits die beiden einleitenden Keynotes verdeutlichten die inhaltliche Spannweite der Veranstaltung: Verwaltungsprofessorin Dr. Bianka Wachtlin von der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der HAWK in Hildesheim und Judith Rieger setzten mit ihren Beiträgen zur logopädischen und sprachtherapeutischen Forschung sowie zur Handlungspraxis in der Sozialen Arbeit prägnante Impulse. Dabei wurde deutlich, welches Potenzial im interdisziplinären Austausch liegt und wie stark alle Beteiligten voneinander profitieren können.