HAWK gewinnt Wettbewerb des Stifterverbandes für innovativen Förderansatz

Erscheinungsdatum: 02.06.2026

Die HAWK hat mit ihrem Beitrag „Fördern für die Zukunft – Das HAWK-Förderkreislauf-Modell“ den Wettbewerb „Deutschlandstipendium Stories“ des Stifterverbandes zum 15-jährigen Jubiläum gewonnen. Die Auszeichnung überreichte Andrea Frank, stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbandes, an Daniela Zwicker und Kerstin Wagner für das Team Deutschlandstipendium der HAWK. Jede der 5 ausgezeichneten Hochschule erhält eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro. 

Die Auszeichnung würdigt nicht nur kreative Kommunikationsideen, sondern insbesondere die strategische Weiterentwicklung des Deutschlandstipendiums an der HAWK. „Seit 2017 verfolgt die Hochschule einen konsequenten Ansatz, der Förderung nicht allein finanziell versteht, sondern als langfristige Verantwortungsgemeinschaft zwischen Studierenden, Fördernden, Alumni und Hochschule. Denn ein erfolgreiches Deutschlandstipendium entsteht nicht durch einen einzelnen Förderaufruf. Es entsteht durch Vertrauen, Sichtbarkeit und langfristige Beziehungsarbeit.“, so Daniela Zwicker, Leitung Fundraising und Alumniarbeit der HAWK.

„Förderung endet nicht – sie verbindet“ - dieser Gedanke bildet das Leitmotiv des HAWK-Förderkreislauf-Modells. Dahinter steht die Überzeugung, dass erfolgreiche Förderung weit mehr bedeutet als einzelne Akquisegespräche oder kurzfristige finanzielle Unterstützung. Vielmehr brauche nachhaltiges Fundraising Beziehungsarbeit, strategische Kommunikation und eine klare Haltung.

Im Mittelpunkt der Wettbewerbseinreichung standen drei zentrale Fragestellungen: Wie erreicht man Talente, deren Selbstbewusstsein erst gestärkt werden muss für die Bewerbung? Wie wird Wirkung für Fördernde sichtbar? Und wie entstehen Bindungen über die Förderdauer hinaus?

Die HAWK beantwortet diese Fragen mit einem ganzheitlichen Förderkreislauf: „Gefördert werden. Wirken. Weitergeben.“ Studierende werden frühzeitig ermutigt, ihr Potenzial zu erkennen und sich zu bewerben – insbesondere jene, die häufig Hemmungen oder Zweifel mitbringen. Dafür setzt die Hochschule gezielt auf persönliche Ansprache, Peer-to-Peer-Kommunikation und ein breites Netzwerk interner Multiplikator*innen. Mit dem „BE PART“-Buddy-Programm begleiten aktive und ehemalige Stipendiat*innen neue Bewerber*innen und schaffen niedrigschwellige Zugänge zur Förderung.

Auch die Sichtbarkeit von Wirkung ist Teil der strategischen Arbeit. Über LinkedIn-Kampagnen, Storytelling-Formate und ein digitales Spendenbarometer macht die HAWK nicht nur Förderzahlen sichtbar, sondern erzählt Geschichten von Entwicklung, Verantwortung und gesellschaftlichem Engagement. Fördernde werden aktiv in die Kommunikation eingebunden und erleben konkret, wie ihre Unterstützung Bildungswege verändert.

Darüber hinaus setzt die Hochschule seit Jahren auf ein ideelles Begleitprogramm, das Begegnungen zwischen Stipendiat*innen, Alumni und Fördernden ermöglicht. Netzwerkveranstaltungen, persönliche Beziehungspflege, Jubiläumsbesuche sowie langfristige Alumni-Einbindung sorgen dafür, dass Förderung nicht mit dem Ende der Förderphase endet. Stattdessen entsteht ein sich selbst verstärkendes Netzwerk, in dem ehemalige Geförderte Verantwortung weitertragen und selbst zu Botschafter*innen werden.

Die HAWK versteht das Deutschlandstipendium damit als Zukunftsmodell – nachhaltig, übertragbar und wirksam. Das Preisgeld soll genutzt werden, um den Förderkreislauf weiter auszubauen, unter anderem durch professionelle Storytelling-Formate, Community-Veranstaltungen und die Sichtbarkeit von „15 Jahre – 15 Geschichten“ aus dem Deutschlandstipendium an der HAWK.

Das Deutschlandstipendium ist eine finanzielle Unterstützung für Studierende. Stipendiat*innen erhalten ein Jahr lang 300 Euro im Monat. Für die Förderung eines Stipendiums für ein Jahr investieren Mittelgeber*innen 1800 Euro. Diese 1800 Euro werden dann vom Bund verdoppelt. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels können hier frühzeitige Kontakte zu Studierenden entstehen.

 

Kontakt

Daniela Zwicker
Fundraising und Alumniarbeit