Weshalb mit Studierenden in der Lehre zusammenarbeiten?
- Ich möchte, dass meine Studierenden gut ausgebildet werden. Daher finde ich es sinnvoll, dass das in Vorlesungen vermittelte Wissen in kleinen Arbeitsgruppen vertieft und angewendet wird.
- Im Austausch mit den Tutor*innen erfahre ich etwas über meine eigene Lehre: Ist das, was ich vermitteln wollte, wirklich bei den Studierenden angekommen?
- Die Tutor*innen können sich noch gut an ihre eigenen AHA-Momente erinnern und mir helfen, die Verständnisprobleme meiner Studierenden nachzuvollziehen.
- Meine Sprechstundenzeiten werden entlastet, weil einige Fragen meiner Studierenden bereits durch die Tutor*innen beantwortet werden können.
- Es macht mir Spaß, engagierte Studierende besonders zu fördern, indem ich ihnen Einblick in meine Forschung und Lehre gewähre und sie dabei begleite, Aufgaben zu übernehmen, die über die Seminararbeit hinausgehen.
- Der kollegiale Austausch bringt mich in meiner eigenen Lehre weiter.
Tutorienprogramm: das durch Landesmittel geförderte Projekt läuft auch in 2026 weiter.
Zur Verbesserung der Qualität in der Lehre hat sich das MWK für eine Fortführung des erfolgreichen Tutorienprogrammes (Fachhochschulentwicklungsprogramm FEP) ausgesprochen. Interessierte Lehrende können sich mit einem Antrag auf Fach-Tutorien in der Lehre für diese Gelder bewerben.
Programmziele
- Kompetenzvertiefung für Studierende im Kontext von wissenschaftlichen Arbeiten / Forschen und Lehren.
- Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit der Tutor*innen im Kontext von Forschung und Entwicklung.
- Qualitätsverbesserung in grundständigen Studiengängen durch Tutorien
- Unterstützung von Studierenden und Minderung der Abbruchquote
Procedere
- Formloser Antrag mit Kurzbeschreibung des Tutoriums, monatlichen Zeitraum und Stundenvolumen
Rahmenbedingungen
- Tutorien werden an erfahrene BA-Studierende oder Master-Studierende vergeben.
- Die Mittel dienen zur Verbesserung der Lehrqualität, daher müssen die Tutor*innen in der Lehre eingesetzt werden (Übungen, Seminare begleitend zur Vorlesung, Laborunterstützung u.a.)
- Tutor*innen werden didaktisch begleitet und nehmen an Kursen teil: a) in Form eines IPS Kurses (Individuelles Profilstudium als Bestandteil des eigenen Studiums) oder b) Basiskurse, umfassend 8 Unterrichtsstunden (6 Zeitstunden) als Vertragsbestandteil.
- Engagierte Tutor*innen können zudem ein Zertifikat erwerben.
Stundenlöhne von Studierenden (ab 01.04.2026)
- Studentische Hilfskräfte (ohne Abschluss) 19,76 Euro (Brutto)
- Wissenschaftliche Hilfskräfte mit FH- oder Bachelorabschluss 20,55 Euro (Brutto)